Schnüffelspaß & Mantrailing

Schnüffelspaß – Nasenarbeit bedeutet Team-Arbeit

Es ist eine sinnvolle gemeinsame Beschäftigung für Mensch mit Hund, die auf die Fähigkeit des Hundes abgestimmt ist. Die Sucharbeit fordert den Hund nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig. 
Im Schnüffeltraining wird diese natürliche Veranlagung des Hundes wieder gefördert und ausgebaut. Nasenarbeit verlangt Konzentration und vor allem psychische und physische Anstrengung. Die Bedürfnisse an Beschäftigung, die ein Hund braucht, sind durch intensive Suchleistung nach kürzester Zeit gedeckt. Sie ist eine besondere Auslastung für den Hund, die nicht alleine nur durch Spaziergänge, Fahrrad fahren (einseitige körperliche Auslastung) oder ähnliches gedeckt werden kann. Bei intensiver Nasenarbeit wird der gesamte Organismus in Gang gesetzt, sowohl psychisch als auch physisch. Die Hunde werden ausgeglichener, die positive Beziehung und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund werden gefestigt und gestärkt.

Nasenarbeit oder Schnüffeltraining ist eigentlich nur der Oberbegriff für alle Hunde, ob alt oder jung, die Beschäftigungsmöglichkeiten möchten, bei denen das Riechorgan „die Nase“ unserer Vierbeiner zum Einsatz kommt.

Nasenarbeit soll vor allem:

  • dem Hund und Mensch Spaß machen
  • die Beziehung zwischen Mensch und Hund fördern
  • gestresste Hunde beruhigen
  • unsicheren Hunden mehr Selbstbewusstsein geben
  • die Ruhe und Konzentration beim Hund fördern
  • jagdlich motivierten Hunden eine Alternative bieten
  • die Kooperationsbereitschaft steigern
  • und einiges mehr

Wir schnuppern je nach Kurs in folgende Nasenarbeit rein:

Geruchsunterscheidungsspiele

  • Suchspiel nach Futter
  • Suchen nach Spielzeug
  • Suchen nach Gegenstände
  • Suchen nach verschiedene Düfte
  • Anzeigen des gesuchten Stoffes

Stöbersuche

Stöbersuche ist eine Variante der Flächensuche. Hier wird eine festgelegte Fläche nach Gegenständen abgesucht. Stöbersuche bedeutet die freie (ohne Leine) Suche nach Gegenständen, Wild oder Personen. Ohne Witterung rennt der Hund los und sucht solange ( oftmals mit hoher Nase ) bis er den Geruch des zu suchenden Gegenstandes wittert (mit Hilfe des Windes). Sobald er die Witterung aufgenommen hat, schnüffelt er diese sichtbar ab, bis er das gefundene Objekt anzeigt. (durch Bellen, Ablegen, Bringseln oder apportieren)

  • Stöbern nach Futter / Wild
  • Stöbern nach Gegenständen
  • Stöbern nach Personen (z.b. Trümmersuche)

Spurensuche

  • Mantrailing (man=Mensch und trailing=verfolgen)  – Beim Mantrailing werden die „Duftmoleküle“ einer Zielperson gesucht. Der Hund bekommt anhand einer Geruchsprobe den Individualgeruch der zu suchenden Person präsentiert und hat dann die Aufgabe, diesen Menschen zu finden, indem man ihn dort auf die Spur setzt, wo man annimmt, dass die Person zuletzt gewesen ist.
  • Fährtensuche – Bei der Fährtensuche geht der Hund einer vorgegebenen Spur (Fährte) am Boden nach, die ein Mensch durch Bodenverletzungen beim Gehen hinterlassen hat.
  • Schleppesuche –   Bei der Schleppesuche wird eine Spur durchs Gelände gezogen.